Mit dem Ziel, die Schaffung neuer bi-und trinationaler Studiengänge in Oberrheinregion zu unterstützen, prämiert der Prix Bartholdi jedes Jahr eine Projektgruppe, die die Initiative zur Bildung eines grenzüberschreitenden Studiengangs ergriffen hat.
Liste der bi-und trinationalen oberrheinischen Studiengänge
2008 wird der Prix Bartholdi den Initiatoren des Masterstudiengangs "Deutsch-Französische Journalistik" verliehen, der aus der Zusammenarbeit des Frankreichzentrums der Universität Freiburg und des CUEJ (Centre Universitaire d'Enseignement du Journalisme) der Université Robert Schuman, Straßburg, hervorgegangen ist.
Kurzbeschreibung Deutsch-Französische Journalistik Prix Bartholdi.pdf
Kurzbeschreibung des Studiengangs
Das Frankreich-Zentrum der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und das Centre
universitaire d’enseignement du journalisme der Université Robert-Schuman
(Strasbourg 3) haben sich für das Angebot eines grenzüberschreitenden deutsch-französischen
Masterstudiums im Bereich „Journalismus“ zusammengeschlossen: Seit
dem Wintersemester 2005/2006 führen diese beiden Institutionen ein zweijähriges,
integriertes deutsch-französisches Studienprogramm durch, nach dessen Abschluss
ein Doppeldiplom als Master of Arts (M.A.) im Fach „Deutsch-Französische
Journalistik“ bzw. als „Master professionnel du domaine sciences politiques et
sociales, mention journalisme, option franco-allemand“ verliehen wird.
Das
Programm wird bereits seit 2003 von der Deutsch-Französischen Hochschule,
Saarbrücken, gefördert.
Jeweils zum Wintersemester werden pro Institution je 6 Studierende aufgenommen,
die im ersten Jahr vorwiegend an ihrer Heimathochschule, im zweiten Studienjahr in
einer integrierten Studierendengruppe am CUEJ in Strassburg Seminare in den
Bereichen Print- und Online-Journalismus, Hörfunk und Fernsehen sowie
Kameratechnik absolvieren.
Dabei gliedert sich das Studienangebot in Kurse zu
journalistischer und publizistischer Theorie (u.a. Presse- und Medienrecht,
Zeitgeschichte und Internationale Politik sowie Medienethik) und zu journalistischer
Praxis mit Projektwochen der Presse-, Hörfunk- und TV-Berichterstattung zu
aktuellen lokalen, regionalen oder überregionalen Themen. Einzelne Projekte
bearbeiten die Studierendengruppen entweder in Strassburg oder in Freiburg in
integrierten deutsch-französischen Gruppen. Für die Erstellung und Publikation ihrer
Berichterstattung finden die Studierenden in den örtlichen Medienredaktionen der
Badischen Zeitung, des SWR, des Online-Magazins „fudder“ und bei Uni-TV Freiburg
professionelle Kooperationspartner. Das CUEJ verfügt zudem über eine eigene
Online-Plattform MCSinfo und ein eigenes Magazin, in dem die studentischen
Beiträge veröffentlicht werden (News d’Ill).
Ein obligatorisches Auslandspraktikum in der vorlesungsfreien Zeit des zweiten sowie
ein weiteres Praktikum in der vorlesungsfreien Zeit des vierten Semesters gehören
ebenso zum Studienprogramm wie die Anfertigung einer Masterarbeit im
Abschlusssemester.
Ziel der Ausbildung von Journalisten im grenzüberschreitenden, deutsch-französischen
Bereich ist es, nicht nur den Blick für Themen und journalistische
Arbeitsweisen des jeweiligen Partnerlandes zu schärfen. Die ausbildenden
Institutionen gehen davon aus, dass den Absolventen eine Perspektive auf dem
deutschen wie auch auf dem französischen Arbeitsmarkt eröffnet werden kann. Die
Erfolgsquote beim Berufseinstieg der ersten Absolventen bestätigt die hohe Qualität
der Ausbildung.
Über folgende Links erhalten Sie weitere Informationen zum Studienprogramm
Deutsch-Französische Journalistik:
-auf der Homepage des Frankreich-Zentrums der Universität
http://www.fz.uni-freiburg.de/studium/journalistik/
-auf der Homepage des Centre universitaire d’enseignement du journalisme
http://cuej.u-strasbg.fr/
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