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Concours 2003
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Le prix de l'équipe pédagogique 2005 :

En 2005, le Prix Bartholdi a été décerné à la formation trinationale en Génie Civil à laquelle participent l’Université Robert Schuman (Strasbourg), la Fachhochschule Karlsruhe et la Fachhochschule beider Basel.


MM. Peter Gonsowski ( FHNW), Alain Welker (IUT Strasbourg), Marcus Aberle (Hochschule Karlsruhe), Rudolf Kühner (Président de la Conférence du Rhin Supérieur) et Mme Christel Ladwein


Von links nach rechts : Prof. Dr. Marcus Aberle (D), Prof. Dr. Clemens Wittland (D), Prof. Dr. Markus Baumann (D), Prof. Bernard Lickel (F), Prof. Jean-Louis Illig (F), Prof. Dr. Robert Wanoschek (CH) (ganz hinten), Prof. Alain Welker (F)
Von links nach rechts (vorne) : Prof. Rolf Plattner (CH), Anne Davier-Grüner (D), Esther Wijnen (CH), Prof. Dr. Peter Gonsowski (CH)

   Voir l'émission télévisée Triangle (FR3 Alsace)

Europa kann gelernt werden:
Bauingenieurstudium trinational am Oberrhein

Das IUT Robert Schuman in Strasbourg, die Fachhochschule beider Basel und die Fachhochschule Karlsruhe bieten seit Herbst 2002 einen in Europa einzigartigen trinationalen Bachelor-Master-Studiengang in Bauingenieurwesen an. Die Studierenden absolvieren dabei ihre Ausbildung in Frankreich, der Schweiz und Deutschland und lernen nicht nur ihr Handwerk, sondern auch den Zugang zu Kultur und Mentalität in Europa.

Im Zuge der europäischen Integration und der Internationalisierung der Baumärkte haben drei Partner-Hochschulen einen in Europa einzigartigen Studiengang zum Bauingenieur geschaffen: An verschiedenen Instituten in Strasbourg/Illkirch, Basel/Muttenz und Karlsruhe erwerben die Studierenden nicht nur die berufliche Reife und drei internationale Diplome, sondern erweitern auch gleichzeitig ihr Verständnis gegenüber Sprachen, Menschen, Kulturen und Mentalitäten.
In der täglichen, grenzübergreifenden Auseinandersetzung sollen damit qualifizierte Persönlichkeiten für die internationale Baubranche ausgebildet werden, die gleichzeitig fundierte Kenntnisse in europäischen und länderspezifischen Vorschriften mitbringen und über selbst erlebte Internationalität verfügen. Das trinationale Bauingenieurstudium schlägt damit auch eine Brücke in die wirtschaftlich attraktive Dreiländerregion am Oberrhein.

Enger Praxisbezug
In ganzheitlichen Lernprozessen, mit modernen Unterrichts- und Managementmethoden werden berufliche Qualifikation auf neustem Stand vermittelt und künftig Erfolgs entscheidende Fähigkeiten wie soziale Kompetenz, Flexibilität und Mobilität erstmals gezielt gefördert. Das Studium orientiert sich dabei konsequent an den Anforderungen des Marktes und der Praxis der Unternehmen. Es legt grossen Wert auf Kreativität und bietet praxisbezogenes Arbeiten in Labors, auf der Baustelle und bei Übungen.
Ingenieurinnen und Ingenieure sind für die Projektierung und Bauleitung von Tiefbauten und Tragwerkskonstruktionen des Hochbaus, sowie die Bauinformatik verantwortlich. Sie realisieren unter anderem Wohn- und Geschäftshäuser, Industriebauten, Bahnhöfe, Strassennetze, Brücken, Tunnels, Flugplätze, Kraftwerke, Hafenanlagen und naturnahen Gewässerbau.

Einbezug von Mensch und Natur
Künftige Bauingenieure und Bauingenieurinnen tragen aber auch eine grosse Verantwortung gegenüber Mensch und Natur. Denn über die klassische Ingenieurtätigkeit hinaus hat sich das berufliche Spektrum des Bauingenieurs in den letzten Jahren stark erweitert. Umweltschutz, soziale und gesellschaftliche Aspekte, sowie anstehende Infrastrukturaufgaben im Verkehrswesen, der Wasser- und Energiewirtschaft sind zur kontinuierlichen Herausforderung gewachsen.

Zehn Studenten pro Land
Das trinationale Studium stellt hohe Ansprüche an die Studenten, lediglich 10 Interessenten werden aus jedem der drei Länder zugelassen. Dafür finden Bauingenieure und Bauingenieurinnen später meist ebenso anspruchsvolle Aufgaben in verantwortlicher Stellung. Voraussetzung zur Zulassung sind ausreichende Kenntnis in Deutsch und Französisch, Baccalauéat S oder STI Génie Civil in Frankreich, Berufsmatur oder Matur in der Schweiz und in Deutschland Fachhochschulreife oder Abitur.

Was ist das Besondere am trinationalen Studium?

Einzigartigkeit in der der EU und der Schweiz durch Verankerung am Oberrhein
Eröffnet interessante Perspektiven in Europa durch Sprache, Kultur, Mentalität,   Mobilität
Durch bilaterale Verträge Anerkennung der Ausbildung europaweit
Praktikum im Studium integriert

Interessenten können sich direkt auf den Internetseiten der Hochschulen ihres Heimatlandes informieren, bzw. Unterlagen für die Anmeldung anfordern.


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